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Neu hier? Das sind Marie und Sascha.

Dankbarkeit

„Ich bin wirklich dankbar für dich und alles, was wir bisher erreicht haben. Selbst, wenn irgendwas nicht klappen sollte oder wenn irgendwann mal was mit feinherb nicht so läuft. Ich würde jederzeit wieder mit dir starten.“

Dieser Gesprächsfetzen ist uns auf unserer morgendlichen Runde durch den Kopf geschossen, als wir einen Podcast zum Thema Dankbarkeit hörten. Beim Hören dachten wir erst: Wissen wir doch. Dankbar sind wir doch. Doch dann kam etwas Neues. Etwas, was das Thema Dankbarkeit differenzierter betrachtet und wir so für uns noch nicht beleuchtet hatten. Es gibt nämlich 5 Level der Dankbarkeit. Die waren neu für uns und natürlich hatte es uns brennend interessiert, auf welchem Level wir stehen.

Die 5 Level der Dankbarkeit

Level 1:

Hier geht es erst einmal darum zu wissen, dass du dich mit dem Thema beschäftigen solltest. Du solltest also wissen, dass du dankbar sein solltest. Wenn du das für dich schon einmal klar hast, hast du schon einen wichtigen Schritt getan. 😉

Level 2:

Du bist dankbar für das, was du hast.

Hier bist schon einen Schritt weiter und bist aktiv dankbar und hast einen Weg gefunden, Dankbarkeit auszudrücken. Du schreibst zum Beispiel ein Journal und notierst dir täglich, wofür du dankbar bist. 

Level 3:

Du bist dankbar für das, was in der Zukunft kommen wird. 

Hier geht es darum, heute schon zu sehen, was du in der Zukunft haben bzw. erreicht haben möchtest. Vor allem Unternehmer:innen und Gründer:innen haben dieses Mindset und wissen, was sie in der Zukunft geschaffen haben wollen. Auch wir haben da eine Sache, die wir jetzt schon sehen – obwohl wir sie noch nicht haben – und wofür wir dankbar sind, dass sie es gibt – denn sie motiviert uns, jeden Tag. 

Level 4:

Du bist dankbar für das, was sich dir in der Zukunft in den Weg stellen wird

Du bist also auch dankbar für all das „Schlechte“, was kommen mag. Wir geben zu, das ist wirklich nicht ganz so einfach aber auch hier macht die Übung den Meister. 

Ein Teammitglied kündigt, ein Projekt läuft nicht so erfolgreich, wie erhofft, ein potentieller Kunde zieht seinen Auftrag zurück oder du wirst krank? Sei dankbar für all diese „Steine“, die sich dir in den Weg legen, denn du kannst dein Learning daraus ziehen und daran wachsen. Auch wir lernen hier gerade etwas. Auch wenn noch unklar ist, was genau wir lernen werden, sind wir dankbar, dass es jetzt soweit ist. Denn wir wissen, dass wir stärker rauskommen, als wir reingegangen sind. 

Level 5:

Es gibt nichts Schlechtes. 

Wenn du hier bist, dann empfindest du die „Steine“, die sich dir in den Weg legen nicht als schlecht. Wenn beispielsweise ein Teammitglied kündigt, lässt dich das natürlich deshalb nicht kalt, aber du siehst darin für die Person etwas Gutes und weißt, jetzt öffnet sich wieder eine neue Tür, die den nächsten Schub für dein Team bedeuten kann. Es hat auch nichts mit Naivität zu tun oder einer laxen Haltung à la „Ach, wird schon.“, sondern mit einem bewussten Denkprozess, der die Dinge, die um uns herum geschehen anders bewertet – und zwar positiv. Denn die Dinge, die passieren, sind erst einmal neutral. Alle! Erst wir geben ihnen eine Bedeutung und bewerten sie mit dem Etikett „gut“ oder „schlecht“. Menschen auf Level 5 finden immer etwas Positive im „Schlimmen“.

Und du? Wie steht es um dein Dankbarkeitslevel?

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2 Kommentare

  1. Krüger

    Moin, ich bin Mitarbeiter bei Upstalsboom in Heringsdorf und habe Ihre Bewertung für unser Hotel gelesen für die sich sehr dankbar bin.
    Ich beschäftige mich sehr viel mit Führungsmethoden und den Managment.

    Was halten Sie von der Aussage:“Wenn es Ihnen nicht mehr gefällt bei uns müssen Sie sich neu umschauen und kündigen.“
    Mein Gegenargument ist“ Wenn wir zusammen eine Möglichkeit finden etwas zu ändern damit ich nicht kündigen muss“ wäre eine Alternative für mich.

    Antworten
    • Marie-Christin Ernst

      Vielen Dank für Ihr Kommentar. Wir können nur immer wieder sagen: Wir sind dankbar, dass es diesen wunderbaren Ort gibt, zu dem wir immer wieder gern zurückkommen.

      Zu Ihrer Frage: Wir sehen das wie Sie. Vor allem vor dem Hintergrund, dass es irgendwann mal eine gemeinsame Arbeitsbasis gegeben habt, würden immer erst einmal erfragen, ob es seitens des Arbeitgebers etwas gibt, was er tun kann, um zu dieser gemeinsamen Grundlage zurückzukommen. Aus unserer Erfahrung lässt sich in den meisten Fällen ein Weg finden, wenn beide Parteien gesprächsbereit sind und wirklich miteinander weiterarbeiten möchten.

      Sonnige Grüße ins schöne Heringsdorf!

      Antworten

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