MEHR ERFAHREN?

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Neu hier? Das sind Marie und Sascha.

Dein Umgang mit Angst

„Ist euch eigentlich klar, dass ich mit den Herrschaften auch nach dem Workshop noch zusammenarbeiten muss?“

Klar war uns das klar. Deshalb waren wir ja dort – es sollte ja besser werden in der Führung. Gemeinschaftlicher. Alle an einem Strang. Mit einem gemeinsamen Ziel und einer gemeinsamen Linie.

Wir freuen uns immer, wenn unsere Teilnehmer auch mal kritisches Feedback äußern.* Doch aus dieser uns anfauchenden Person sprach die pure Angst.

Die Teilnehmerin hatte ihrem Vorgesetzten gegenüber einen Kritikpunkt auf eine Karte geschrieben und hatte nicht mitbekommen, dass alle Kritikpunkte auch kurz erklärt und begründet werden sollen. Nun saß sie auf ihrem Stuhl, wie vor einem Duell, wenn die Sonne am höchsten steht. Sie musste ihrem Chef erläutern, warum sie ein bestimmtes Verhalten von ihm nicht gut findet. Wir geben zu, eine überaus herausfordernde Situation! Besonders, wenn man seit Jahren in einer klassisch hierarchischen Struktur arbeitet und das einzige Gesetz lautet: Ober sticht unter.

Doch aus diesem Grund waren wir engagiert worden. Genau dieser Vorgesetzte will nämlich dieses System aufbrechen und all seine Mitarbeiter ermutigen, ihre Meinung zu sagen und mehr Verantwortung zu übernehmen. Bei uns ist er da richtig. In unseren Workshops sorgen wir immer für maximale Transparenz und schaffen so ein Klima, durch das sich wirklich etwas verbessern kann.

Doch diese Teilnehmerin hatte Angst davor und hatte in uns die Schuldigen gefunden. Natürlich nahmen wir ihre Sorgen ernst, ermutigten sie jedoch darin, sich diese direkte Ansprache mal zu trauen.

Denn, wenn es um Angst geht, wissen wir zwei Dinge:

  1. Der Weg aus der Angst geht nur durch die Angst hindurch.
  2. Die Zeit vor einer beängstigenden Situation ist durch unser Kopfkino meist schlimmer als die Situation an sich.

Wie oft hast du es schon erlebt, dass du dir Sorgen gemacht hast, tagelang oder sogar wochenlang, und es am Ende überhaupt nicht so schlimm war, wie du es befürchtet hattest?

Vielleicht wird unsere Teilnehmerin uns für den Rest ihres Lebens blöd finden. Vielleicht wird unsere Teilnehmerin diesen Moment so schnell nicht vergessen. Das wissen wir nicht. Was wir aber wissen, ist, dass die verhärteten Fronten zwischen ihr und ihrem Vorgesetzten an diesem Tag zu bröckeln begannen und sie „zum ersten Mal seit langem das Gefühl hat, Teil eines Teams zu sein und das Vertrauen in ihren Chef, Dinge offen ansprechen zu können“. Wenn das der Lohn ist, zahlen wir diesen Preis sehr gerne.

Wovor hast du Angst?

Oder anders:

Vor welcher beruflichen Herausforderung stehst du und scheust dich, den nächsten Schritt zu gehen?

Wir haben ein Formular angelegt, in dem du kurz antworten kannst:

>> Trag hier ein, wovor du Angst hast bzw. vor welcher beruflichen Herausforderung du stehst:

Lass es uns doch mal wissen und schick uns ein Schlagwort rüber.

Wir freuen uns, von dir zu lesen. 🙂

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*Blabla, auch wir hören Kritik nicht gerne, weil wir wollen, dass uns die Teilnehmer toll finden. 😉

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